Leichtigkeit des Aquarells
Seit einiger Zeit bin ich Teil einer kleinen Malgruppe im Aquarellatelier des Bürgerhauses Finkenkrug. Was ich daran besonders mag? Einfach zusammenzusitzen, zu malen, neue Techniken auszuprobieren und sich dabei ganz ungezwungen gegenseitig zu inspirieren.
Unsere Treffen leben von tollen Themen, die wir dann ganz auf unsere eigene Art umsetzen – in einer lockeren Atmosphäre, mit viel Freude am Malen und ohne den Anspruch, dass immer alles perfekt sein muss.
Am 25. September fand die Vernissage unserer ersten gemeinsamen Ausstellung in der Stadtbibliothek Falkensee statt. Gezeigt wird eine Auswahl der Werke, die in den vergangenen Monaten in unserem Atelier entstanden sind – ganz unterschiedlich und doch verbunden durch die Freude am Aquarell.
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember 2026 während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek geöffnet.

Kunst unter freiem Himmel
Am 6. September hieß es für mich: Kofferraum voller Bilder und auf nach Diedersdorf zur 8. Sommer-Galerie.
Ich hatte im Vorfeld so sehr auf gutes Wetter gehofft, und tatsächlich hätte der Spätsommertag nicht schöner sein können. Zwischen Kunstwerken, alten Bäumen und der besonderen Atmosphäre des Schlosses wurde das Gelände zu einem lebendigen Ort für Kunst und Austausch.
Ich habe mich sehr gefreut, mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Es wurden Fragen gestellt, Eindrücke geteilt und natürlich ganz viel über Kunst gesprochen. Auch der Austausch mit den anderen Künstlerinnen und Künstlern war inspirierend. Unterschiedliche Stile, Techniken und die Geschichten hinter den Werken kennenzulernen, erweitert immer wieder meinen eigenen Blick auf die Kunst.

Ein Tag, an dem alles stimmt
Schon am Morgen lag Vorfreude in der Luft. Teil des Tages der offenen Ateliers im Havelland mit über 60 Künstlern zwischen Falkensee, Ketzin und Rathenow zu sein, hat sich sofort richtig angefühlt. Ich habe meinen Arbeitsraum geöffnet und Menschen eingeladen, Fragen zu stellen, ins Gespräch zu kommen und länger zu bleiben, als sie ursprünglich geplant hatten.
Zwischendurch hatte der Tag etwas von einem kleinen Gartenfest: ein Kommen und Gehen, spannende Gespräche, ein Glas Prosecco in der Hand, Sonne im Gesicht.
An solchen Tagen wird mir klar, warum ich das mache. Nicht nur, um Arbeiten zu zeigen, sondern um Verbindungen entstehen zu lassen – zwischen Menschen und Ideen.

Zwischen Bildern, Klang und Gespräch
Die Vernissage meiner Ausstellung „Im Nebel der Leidenschaft“ in der Galerie Seelenkuss in Berlin war für mich ein richtig schöner Abend. Rund 50 Menschen sind gekommen – und plötzlich waren die Räume voller Gespräche, Lachen und ganz vieler unterschiedlicher Eindrücke.
Ich liebe diese Momente, wenn Menschen vor meinen Bildern stehen und anfangen zu erzählen, was sie darin sehen oder fühlen. Manchmal entstehen dabei ganz andere Gedanken und Geschichten, als ich beim Malen selbst im Kopf hatte. Genau das finde ich so spannend an der Kunst: Ein Bild gehört irgendwann nicht mehr nur der Künstlerin, sondern bekommt für jeden, der es betrachtet, seine eigene Bedeutung.
Die Live-Musik begleitete den Abend auf angenehme Weise und unterstrich die positive, dynamische Stimmung.
Es war ein wunderbarer Auftakt für die Ausstellung und ein Abend, an den ich sehr gerne zurückdenken werde.

Gemeinsam für eine Welt, in der jede Stimme zählt!
Im Februar feiert Antoni seinen fünften Geburtstag – ein kleiner Junge mit unendlich vielen Geschichten, die er erzählen möchte. Doch Antoni wurde mit ICP (Zerebralparese) geboren und kann sich nicht auf herkömmliche Weise verständigen.
Ich wollte Antoni dabei unterstützen, besser mit der Welt in Verbindung zu treten und seine Gedanken auszudrücken. Dafür wurde spezielle Kommunikationssoftware benötigt, die es ihm ermöglichen sollte, mit seiner Umwelt zu interagieren und seine Geschichten zu teilen.
Alle Einnahmen aus meinem 2026-Kalender gingen direkt an Antonis Familie, um diese wichtige Unterstützung zu finanzieren.
Mit der Aktion haben wir es geschafft, nicht nur die Software, sondern auch eine spezielle Schere, ein Kochbuch und einen Emotionsindikator für Kinder mit Behinderung zu finanzieren. Danke an alle, die mitgemacht haben!

Worte, die tragen
Ich bin unglaublich dankbar und glücklich – meine aktuelle Ausstellung hat in den lokalen Zeitungen so liebevolle und positive Rezensionen bekommen!
Es ist ein wunderschönes Gefühl zu sehen, dass meine Kunst nicht nur betrachtet, sondern auch wirklich gespürt wird.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die schon vorbeigekommen sind, und an die Redaktionen für ihre wertschätzenden Worte.

Ein Abend der Begegnungen
Die Vernissage war für mich ein ganz besonderer Moment – fast 90 Gäste aus verschiedenen Ländern fanden den Weg ins Rathaus Dallgow-Döberitz. Schon allein diese große Resonanz und die internationale Vielfalt haben den Abend zu etwas Außergewöhnlichem gemacht.
Die feierliche Einführung durch den Bürgermeister hat mich sehr berührt. Seine Worte verliehen der Eröffnung eine besondere Würde und machten mir bewusst, wie groß die Bedeutung eines solchen Augenblicks sein kann.
Am meisten bewegt hat mich jedoch die lebendige Atmosphäre, die durch die Menschen selbst entstand. Es waren die Gespräche, die Blicke, das Staunen und das Lächeln, die dem Raum Leben eingehaucht haben. In solchen Momenten spüre ich, dass Kunst nicht nur auf der Leinwand existiert – sie entfaltet sich erst im Dialog mit den Menschen, die man begegnet.
Es war ein Abend, der mir lange in Erinnerung bleiben wird, weil er nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar gemacht hat, warum ich male. Und während die Stimmen und Eindrücke langsam verhallen, klingt in mir das Gefühl nach, dass Kunst Brücken bauen kann – zwischen Menschen, Sprachen und Geschichten.

Letzte Vorbereitungen
Die Aufregung steigt – die Ausstellung im Rathaus Dallgow-Döberitz rückt immer näher! Gerade stecke ich mitten in den letzten Vorbereitungen: die Bilder auswählen, die Einrahmungen ergänzen, die Holzbretter wieder gerade legen und jedes Detail noch einmal prüfen.
Es ist ein schönes Durcheinander, und trotzdem spüre ich die Ruhe, die sich langsam einstellt, wenn alles Stück für Stück an seinen Platz findet.
Ich freue mich riesig darauf, die Bilder bald im Raum zu sehen. Nur noch ein kleiner letzter Feinschliff – und dann darf die Ausstellung beginnen.

Die nächste Ausstellung steht fest
Es ist offiziell – die nächste Ausstellung wird im Rathaus Dallgow-Döberitz vom 13. September bis 6. November stattfinden! Ein Moment, der die Vorfreude schon jetzt wachsen lässt.
Die Gedanken kreisen schon um neue Motive und Kompositionen. Noch werden Ideen sortiert und Entscheidungen getroffen. Aber das Wissen, dass die Ausstellung bald Wirklichkeit wird, zaubert schon jetzt ein leises Lächeln in den Alltag. Hier der Link zu den Einzelheiten.

Mein Bild auf dem Cover
Mein Bild Mindblow ziert nun das Cover der neuen Single Nach mir die Synthflute des jungen Musikers Kuba Libre – und ist schon auf Spotify zu sehen!
Es ist ein wunderbares Gefühl, zu wissen, dass meine Arbeit Teil einer musikalischen Reise wird und Menschen beim Hören des Songs auch einen Blick auf mein Bild werfen. Ich freue mich riesig, dass mein Werk auf diese Weise weiterlebt, sich verbreitet und neue Eindrücke und Emotionen entstehen lässt. Hier der Link zu der Single.
Und es bleibt spannend – ein neues Cover ist schon in Vorbereitung!

Aus Auftrag wird Erlebnis
Manche Anfragen sind so einfach in der Umsetzung, dass ich sie nicht ausführen möchte. In solchen Fällen lade ich meine Kunden ein, selbst aktiv zu werden und ihre Wünsche in einem individuell geführten Schritt-für-Schritt-Workshop zu verwirklichen.
So entsteht nicht nur ein Bild, sondern auch ein gemeinsamer Moment, der bleibt: persönlich, einzigartig und mit eigener Handschrift

Meine Ateliergefährten
Wenn ich male, bin ich selten allein. Meine zwei Katzen begleiten mich fast immer – still, aufmerksam und mit diesem durchdringenden Blick, der mir sagt, dass nichts ihrem Urteil entgeht. Sie sitzen am Fensterbrett oder schleichen um den Tisch, als wollen sie sicherstellen, dass jeder Pinselstrich seine Berechtigung hat.
Sie sind meine größten Fans und zugleich meine strengsten Kritiker. Manchmal reicht ein Schweifwedeln oder ein Blick zur Seite, um mich aus dem Konzept zu bringen. Und doch würde ich es nicht missen wollen – diese Gegenwart, die mir Nähe und Gelassenheit schenkt.

„Voices and Faces“ in New York
Es war eine große Freude für mich, Teil der Musikausstellung „Voices and Faces“ am 16. Januar in New York zu sein. Ein außergewöhnlicher Komponist und Pianist, Margin Alexander widmete meinem Bild „Impressionen der Döberitzer Heide“ ein brandneues Intermezzo.
Seine Musik hauchte meinem Werk Leben ein und machte diese Erfahrung für mich unvergesslich. Ich bin sehr dankbar für diesen Moment.
Die Idee, Musik und Malerei zu verbinden, fand ich besonders inspirierend. Es war faszinierend zu erleben, wie Klänge Farben, Stimmungen und Ausdruck auf eine völlig neue Weise zum Leben erwecken. Und hier ist der Link zu dem Event.

Im Rausch der Farbe
Manchmal verliere ich mich völlig im Malen. Es ist, als würde die Welt um mich herum verschwinden, nur der Pinsel und die Farben bleiben. In solchen Momenten geschehen kleine Dramen: Pinsel brechen, Gardinen tragen unverhoffte Farbspritzer, Klamotten werden bunt, und manchmal läuft die Farbe sogar auf den Teppich.
Das Merkwürdige ist: Ich merke es nicht mal. Meine Gedanken sind nur bei der Leinwand. Erst wenn ich später zurückblicke, sehe ich das Chaos – aber auch die Intensität, die Energie und die Freiheit, die in diesen Momenten entstanden sind. Es ist ein kleiner Preis, den die Leidenschaft fordert.

Kleine Erinnerungen aus großen Momenten
Wenn ich unterwegs bin, nehme ich mir gerne ein kleines Stück Papier und halte die Eindrücke des Augenblicks als eine Postkarte oder Lesezeichen fest. Ein Strich hier, ein Farbklecks dort – nicht um perfekte Kunst zu schaffen, sondern um den Moment zu bewahren.
Diese kleinen Bilder schenke ich gerne den Menschen, mit denen ich diese Augenblicke erlebt habe.
Hier zum Beispiel die Eindrücke aus dem Harz – neblige Wälder, sanfte Hügel und die besondere Stimmung, die nur dieser Ort vermitteln kann. Jede Postkarte erzählt von Begegnungen, Spaziergängen und Gesprächen, die in mir nachklingen.

Wochenende voller Trödel
Am vergangenen Wochenende durfte ich an einer ganz besonderen Ausstellung teilnehmen – einem Garagen-Trödelmarkt voller Überraschungen. Zwischen alten Möbeln, kuriosen Fundstücken und liebevoll arrangierten Schätzen fanden meine Bilder ihren Platz und konnten sich inmitten dieser lebendigen Atmosphäre präsentieren.
Es war ein Tag voller guter Laune: Sektgläser klirrten, Kuchen wurde geteilt, und überall lagen Lächeln und Gespräche in der Luft. Die Mischung aus Trubel und Kreativität, aus Kunst und Alltag, machte die Ausstellung besonders charmant.
Ich habe es sehr genossen, die Menschen zu treffen, die sich Zeit nehmen, einen Blick auf meine Arbeiten zu werfen, Fragen zu stellen oder einfach nur die Stimmung aufzusaugen. Solche Momente zeigen mir immer wieder, dass Kunst überall Freude bereiten kann.
